Bachzugang, Bänke, Bäume - Ideen für den Anlagenring
Bericht zum Spaziergang im Anlagenring am 8. Mai 2026.
Was wurde im Anlagenring aus dem Gesamtkonzept von 2012 bereits umgesetzt? Welche Maßnahmen plant die Stadt? Und welche Fragen, Wünsche und konkreten Vorschläge haben die Bürgerinnen und Bürger dazu?
Mit diesen Fragen startete der Spaziergang durch den nordöstlichen Teil des Anlagenrings zum Tag der Städtebauförderung am 8. Mai mit etwa 15 Teilnehmenden am Bahnhof. Wie im Rahmenplan vorgesehen, wurden im Zuge des Rückbaus des Bahndamms neue, beleuchtete Fuß- und Radwege geschaffen. Die Baumallee entlang der Stadtmauer soll nach und nach ergänzt werden. Auch die Anpflanzung zwischen Wohnmobilstellplatz und Festplatz, die 2025 zur BR-Radeltour abgebaut wurde, soll im Herbst ersetzt werden. Viele der Anwesenden wünschten sich eine vermehrte Nutzung des Festplatzes für Veranstaltungen. Auch der Stadt ist das ein Anliegen, deshalb fand etwa die Kirchweih 2025 dort statt.
Die Neuanlage der Wege soll für Barrierefreiheit sorgen, als erster barrierefreier Abschnitt wurde die Grünfläche nördlich des Wohnmobilstellplatzes vorgeschlagen. Zur besseren Nutzbarkeit der Anlagen sollen auch weitere Bänke beitragen.
Am Pavillon erläuterten Fr. Fuchs und Fr. Lorenzen-Fischer von der Baunach-Allianz mit viel Anschauungsmaterial das Konzept eines Grünen Klassenzimmers. Ein naturnah gestalteter Zugang zum Angerbach war schon im Rahmenplan dort vorgesehen und käme nicht nur dem Grünen Klassenzimmer zugute. Planerisch muss das mit den notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen am Bach in Einklang gebracht werden. Auf dem Weg zur Friedrich-Rückert-Anlage erläuterte Herr Lang vom Bauamt noch einige angedachte Maßnahmen zur Sanierung des Angerbachs, der Brücken und der Straßenquerung.
In der Friedrich-Rückert-Anlage sah man den Bedarf für ein landschaftsplanerisches Gesamtkonzept, um der Anlage mit Denkmal wieder ein stimmiges Bild zu geben. Zum Abschluss konnten sich alle mit Kuchen und Getränken stärken und weitere Gedanken austauschen.
Die Fortsetzung des Spaziergangs, dann im südwestlichen Teil, soll im Herbst stattfinden. Die Einladung erfolgt über das VG-Blatt und online.
Vielen Dank an alle, die am 8. Mai dabei waren und sich eingebracht haben!



Gut 30 Bürgerinnen und Bürger hatten sich am 08. Oktober zum zweiten ProjektTreff im Alten Rathaus eingefunden. Thema war dieses Mal das Verkehrskonzept für Ebern – das Planungsgebiet umfasst dabei die Altstadt, das Mühlenviertel, die südliche und nördliche Zufahrt zur Altstadt sowie das Schulviertel. Anwohner, Gewerbetreibende, Mitglieder der Stadtverwaltung und weitere Interessierte diskutierten in zwei Gruppen fleißig über die Ziele für das Konzept, sammelten Hinweise und markierten Problem- und Gefahrenstellen auf Luftbildern des Gebietes. Schon während des angeregten Austausches war man sich erstaunlich einig: Die Eberner Altstadt und die umliegenden Gebiete, insbesondere das Mühlen- und das Schulviertel sollen verkehrsberuhigt werden, außerdem braucht es sichere und gut markierte Querungshilfen für Fußgänger. Eine Einbahnstraßenregelung am Marktplatz – ein Vorschlag aus dem ISEK – kommt für alle Anwesenden nicht infrage, eine Verkehrsberuhigung erscheint aber auch hier sinnvoll. Der Schulbusverkehr sowie der Hol- und Bringverkehr vor der Grundschule soll besser organisiert werden. Im Gespräch war etwa ein Durchfahrverbot zu Schulbeginn und -ende in der Georg-Nadler-Straße (ausgenommen Schulbusse) wie es in anderen Städten schon gut funktioniert.
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