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Zusammen mit dem Tag der Städtebauförderung findet erstemals eine  Veranstaltung am 13. Mai in Ebern statt

Die Entwicklung der Gemeinden im Kreisgebiet positiv zu gestalten ist Ziel des Landkreises Haßberge. Verstärkt wird deshalb das Augenmerk auf Maßnahmen zur Innenentwicklung gerichtet. „Innenentwicklung ist wichtig für die Zukunftssicherung unserer Ortschaften und kann der Verödung unserer Ortszentren entgegenwirken“, ist sich Landrat Wilhelm Schneider sicher. Bedingt durch den demografischen Wandel nehmen die Einwohnerzahlen in vielen innerörtlichen Lagen ab. Durch die gesunkenen Einwohnerzahlen sind Versorgungs- und Handelseinrichtungen nicht mehr rentabel und müssen schließen. Die leer stehenden, oft sanierungsbedürftigen Wohn- und Gewerbegebäude, sind schwierig einer Nachnutzung zuzuführen. Durch das Veröden der Zentren verliert der gesamte Ort an Attraktivität.

Anhand von Beispielen aus dem Landkreis zeigt sich, dass durch verstärktes Engagement im Bereich der Innenentwicklung dem allgemeinen Trend entgegengewirkt werden kann. So hat die Stadt Ebern bereits nennenswerte Erfolge zu verzeichnen, bei ihren Bemühungen Leerstände einer neuen Nutzung zuzuführen. Ehemals leer stehende und sanierungsbedürftige Gebäude wurden von neuen Eigentümern zu attraktivem innerörtlichen Wohnraum umgestaltet. Durch die Sanierung und Belebung der Gebäude nimmt die Attraktivität der Orte wieder zu. Die Bevölkerungsabnahme wird aufgehalten und durch den Zuzug junger Familien findet eine Verjüngung der Bevölkerung statt.  „Wir freuen uns, dass der Tag der Innenentwicklung in Ebern stattfindet. So können wir zeigen, dass die Förderung der Städtebauförderung und das kommunale Förderprogramm bei uns in der Altstadt greifen. Man sieht, es tut sich was“, erklärt Bürgermeister Jürgen Hennemann. „So wurden in den letzten drei Jahren drei große private Fördermaßnahmen begleitet und umgesetzt“.

Um allen Interessierten die Gelegenheit zu geben, mit den Eigentümern von sanierten ehemaligen Leerständen bzw. von noch in Sanierung befindlichen Gebäuden zu sprechen, führt der Landkreis im Rahmen des LEADER-Projektes „Innenentwicklung, Leerstandsmanagement und Flächenrevitalisierung“ den ersten landkreisweiten Tag der Innenentwicklung in Ebern durch. Die Sanierung und der Umbau von alten Gebäuden eröffnen den neuen Besitzern vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und bieten Raum für Kreativität. Susanne Wolfrum-Horn vom LEADER-Management der LAG Haßberge e.V. freut sich über die Bereitschaft der Eigentümer das Projekt zu unterstützen und ihre Gebäude vorzustellen. „Es ist sicher ein großer Schritt ein sanierungsbedürftiges, historisches Gebäude zu erwerben, um es modernen Gesichtspunkten entsprechend umzubauen. Allerdings kann individueller Wohnraum geschaffen werden, oft mit gewachsenem Grün und kurzen Wegen ins Zentrum des Ortes und zu den zentralen Versorgungseinrichtungen“.

Zwischen 15 und 18 Uhr am Samstag, 13. Mai 2017 können die Gebäude besichtigt werden. Nähere Informationen mit Adressen der Gebäude sind rechtzeitig vor der Veranstaltung der Homepage der LAG Haßberge e.V. www.leader-hassberge.de und der Presse zu entnehmen.

Ebenfalls am 13. Mai 2017 findet der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt. Die Stadt Ebern nimmt dies zum Anlass zusätzlich weitere Maßnahmen vorzustellen, deren Umsetzung durch Mittel der Städtebauförderung im Programm „Stadtumbau-West“ unterstützt wurde.

 

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und steht für „Liaison entre actions de développement de L´économie rurale" (Verknüpfung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).

LEADER hat das Ziel die ländlichen Räume der EU zu stärken und in ausgewählten Regionen eine nachhaltige Entwicklung in Gang zu setzen.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Haßberge e.V. versteht sich als Initiator und Träger des gesamten LEADER-Prozesses innerhalb der Region. Ihre Aufgabe besteht darin, vorhandene Kompetenzen, Interessen und Potentiale im Sinne einer erfolgreichen Entwicklung der Region zu bündeln. Sie ist die Plattform der regionalen Akteure und trägt zum Aufbau von Netzwerken bei.

Rückgebäude des sanierten Anwesens Ritter-von-Schmitt-Str.8 in Ebern

Foto: Jürgen Bergmann

 

Saniertes Anwesen Ritter-von-Schmitt-Str.8 in Ebern

Foto: Tanja Zürl

 

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